Zitate-Seite
"Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen
vor einer Persönlichkeit, die handelt."
(Emile Zola)
"Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße."
(Martin Walser)
"Alle Träume können wahr werden,
wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen."
(Walt Disney)
"Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts,
und er verwirft auch nichts."
(Buddha)
"Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern,
immer wieder durchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken."
(Dietrich Bonhoeffer)
"Was wir krampfhaft festhalten wollen, das verlieren wir,
was wir locker halten, das behalten wir."
(Rudolf Frieling)
"Glaubt an euch selbst,
dann seid ihr gerettet."
(Henrik Ibsen)
"Wer im Herzen Frieden hat,
der hat ihn auch außen."
(Johann Geiler von Kaysersberg)
"Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere;
aber wir sehen meist so lange mit Bedauern auf die geschlossene Tür,
dass wir die, die sich für uns geöffnet hat, nicht sehen."
(Alexander Graham Bell)
"Wenn der Mensch sich etwas vornimmt,
so ist ihm mehr möglich, als er glaubt."
(Johann Heinrich Pestalozzi)
"Die guten Seiten des Lebens zu erkennen,
nimmt nicht mehr Zeit in Anspruch,
als die schlechten zu sehen."
(Jimmy Buffet)
"An irgendeinem Punkt muss man den Sprung ins Ungewisse wagen.
Erstens, weil selbst die richtige Entscheidung falsch ist, wenn sie zu spät erfolgt.
Zweitens, weil es in den meisten Fällen so etwas wie Gewissheit gar nicht gibt."
(Lee Iaocca)
"Manche Menschen wünschen sich, dass etwas passiert.
Andere wollen, dass etwas passiert.
Und wieder andere sorgen dafür, dass es passiert."
(Michael Jordan)
"Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist."
(Louis Pasteur)
"Das lebhafteste Vergnügen,
das ein Mensch in der Welt haben kann ist,
neue Wahrheiten zu entdecken;
das nächste von diesem ist,
alte Vorurteile loszuwerden."
(Friedrich der II., auch Friedrich der Große)
"Am Mut hängt der Erfolg."
(Theodor Fontane)
"Bevor Du urteilen willst über mich und mein Leben,
ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und die Täler,
fühle die Tränen, erlebe den Schmerz und die Freude,
durchlaufe die Jahre, die ich ging,
stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
stehe immer wieder auf und gehe dieselbe Strecke weiter,
genau wie ich es tat.
Und erst dann kannst Du urteilen."
(Indianisches Sprichwort)
"Es gibt Regeln für das Glück:
Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall.
Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen."
(Baltasar Gracian)
"Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde,
das Glück ist in der Seele zuhause."
(Demokrit)
"Vorsicht ist eine Einstellung,
die das Leben sicherer macht,
aber selten glücklicher."
(Samuel Johnson)
"Vergebung ist die Gestalt, die die Liebe annimmt,
wenn ihr Unrecht widerfährt."
(Romano Guardini)
"Das Leben besteht im wesentlichen aus Glauben und Geduld.
Wer diese besitzt, kommt zu einem herrlichen Ziel."
(Rudolf von Tavel)
"Visualisiere die Dinge, die du haben möchtest,
sehe sie, fühle sie, glaube an sie.
Erstelle dir einen geistigen Plan
und dann fange an, nach diesem zu bauen."
(Robert Collier)
"Wenn Du den Canon vor den Stürmen schützen würdest,
könntest Du nie die Schönheit seiner zerklüfteten Gebilde sehen."
(Elisabeth Kübler-Ross)
"Zu sein, was wir sind,
und zu werden, wozu wir fähig sind,
ist das einzige Ziel des Lebens."
(Robert Louis Stevenson)
"Zufall ist ein Wort ohne Sinn -
nichts kann ohne Ursache existieren."
(Voltaire)
"Viele Menschen sehen Dinge, wie sie sind und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind und sage - warum nicht?"
(Robert F. Kennedy)
"Sich selber erforschen,
um sich selbst zu erkennen,
ist das erste Studium."
(Johann Michael Sailer)
"Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt."
(Buddha)
"Um nach vorne zu kommen und dort zu bleiben,
kommt es nicht darauf an, wie gut du bist, wenn du gut bist,
sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist."
(Martina Navratilova)
"Die Musik drückt das aus,
was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist."
(Victor Hugo)
"Gelassenheit gewinnt man nur in der
Besinnung auf das Wesentliche."
(Georg Moser)
"Verhalte dich so, wie du sein willst,
und bald wirst du so sein, wie du dich verhälst."
(Leonhard Cohen)
"Mit einem scharfen Messer an einem Sommernachmittag
auf einem großen dunkelroten Teller
in eine hellgrüne Wassermelone schneiden.
Ist das vielleicht nicht Glück?"
(Jin Shengtan)
"Hindernisse sind jene furchtbaren Dinge, die du siehst,
sobald du den Blick von deinem Ziel abwendest."
(Henry Ford)
"Der Humor lässt seinen Besitzer Dinge sehen,
die der andere überhaupt nicht sieht.
Und dadurch verschönert er das Leben
in gerade unbeschreiblicher Weise."
(Max Haushofer)
"Die Berge, die es zu versetzen gilt,
sind in unserem Bewusstsein."
(Reinhold Messner)
"Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist,
kommt ihm vieles entgegen."
(Goethe)
"Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit
sind die Grundlagen allen Glücks,
aller Gesundheit und des langen Lebens."
(Prof. Christoph Wilhelm Hufeland)
"Denken Sie weniger und leben Sie mehr."
(Johann Georg Hamann)
"Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen,
so gesellt sich das Glück hinzu."
(Johannes Trojan)
"Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde.
Das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause."
(Demokrit)
"Wenn du kritisiert wirst,
dann muss du irgend etwas richtig machen.
Denn man greift nur denjenigen an,
der den Ball hat."
(Bruce Lee)
"Worte sind Löffel,
Taten sind Spaten."
(Prof. Dr. Quadbeck-Seeger)
"Bewusstsein ist immer und überall,
wir schenken ihm nur keine Aufmerksamkeit."
(Dr. Frank Kinslow)
"Der wahre Wert des Lebens hängt vom Bewusstsein
und der Kraft der Kontemplation ab,
nicht vom reinen Überleben."
(Aristoteles)
"Freundschaft heißt vergessen, was man gab,
und in Erinnerung behalten, was man empfing."
(Alexandre Dumas)
"Die Natur des Ohres ist es, die Töne zu lieben;
aber wenn das Herz nicht heiter ist,
so mögen alle fünf Klänge ertönen,
und man hört sie nicht.
Die Natur des Auges ist es, die Farben zu lieben;
aber wenn das Herz nicht heiter ist,
so mögen alle fünf Farben vor Augen sein,
und man sieht sie nicht.
Die Natur der Nase ist es, die Düfte zu lieben;
aber wenn das Herz nicht heiter ist,
so mögen alle Düfte einen umgeben,
und man riecht sie nicht.
Die Natur des Mundes ist es, Wohlgeschmäcker zu lieben;
aber wenn das Herz nicht heiter ist,
so mögen alle Speisen von allen fünf Geschmacksarten vor einem stehen,
und man isst sie nicht.
Das Begehren wohnt in den Sinnen,
die Heiterkeit oder Nichtheiterkeit aber liegt im Herzen.
Das Herz muß in Harmonie und Ruhe sein, dann erst wird es heiter."
(Li Bü We)
"Es ist vernünftiger,
eine Kerze anzuzünden,
als über Dunkelheit zu klagen."
(Kung fu tse)
"Ein großer Teil der Sorgen,
besteht aus unbegründeter Furcht."
(Jean-Paul Sartre)
"Es waren einmal zwei Engel, die jeder nur einen Flügel hatten.
Zusammen konnten sie fliegen, wenn sie sich umarmten."
"Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis
- vielleicht ist keines da."
(Franz Kafka)
"Das große Ziel des Lebens ist zu sein, wer wir sind,
und zu werden, wozu wir fähig sind."
(Jörg Löhr)
"Es gibt Menschen in der Welt,
welche die Gabe haben,
überall Freude zu finden,
und sie zurückzulassen,
wenn sie gehen."
(Faber)
"Geh Deinen Weg
und lass die Leute reden."
(Dante Alighieri)
"Wer sich mit Humor wappnet,
ist praktisch unverwundbar."
(Ernst Pezoldt)
"Die Dinge, an die man wirklich glaubt, erfüllen sich;
der Glaube an etwas lässt es geschehen."
(Frank Lloyd Wright)
"Ich habe gelernt, dass ich immer die Wahl habe.
Auch wenn sie manchmal nur darin besteht,
die Dinge anders zu sehen."
(Judith Knowlton)
"Wenn die Sonne aufgeht,
gehe ich zur Arbeit.
Wenn die Sonne untergeht,
leg' ich mich zur Ruh'.
Ich habe teil an der Schöpfung -
Könige können auch nicht mehr tun."
(Chinesisches Sprichwort)
"Wer neu anfangen will, soll es sofort tun,
denn eine überwundene Schwierigkeit vermeidet hundert neue."
(Konfuzius)
"Sei wie eine Briefmarke.
Bleib an einer Sache dran, bis Du am Ziel bist."
(Josh Billings)
"Nur wer seinen eigenen Weg geht,
kann von niemandem überholt werden."
(Marlon Brando)
"Was ich bin, ist gut genug,
wenn ich es nur freiheraus wäre."
(Carl Rogers)
"Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
(Albert Einstein)
"Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht im fließenden,
sondern im stillen Wasser."
(Dschuang Dsi)
"Durch Bewegung überwindet man Kälte.
Durch Stillhalten überwindet man Hitze.
Der Weise vermag es, durch seine Reinheit und Ruhe
alle Dinge der Welt ins Gleichmaß zu bringen."
(Laotse)
"Schwierigkeiten sind dazu da, um wachzurütteln, nicht um zu entmutigen.
Der menschliche Geist entwickelt sich stark durch Konflikte."
(William Ellery Channing)
"In die Stille gehen heißt: zu seiner Bestimmung zurückkehren.
Zu seiner Bestimmung zurückkehren heißt: das Ewige erkennen.
Das Ewige erkennen heißt: erleuchtet sein."
(Laotse)
"Es ist nicht das Schlechteste,
sich am einfachen Leben zu erfreuen."
(Bilbo Beutlin)
"Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.
Lass es mich tun, und ich werde es können."
(Konfuzius)
"Der Weg ist das Ziel."
oder anders ausgedrückt:
"Die Reise ist wichtiger als das Ankommen."
"Wer zufrieden ist, ist reich.
Wer seine Mitte nicht verliert,
ist unüberwindlich."
(Laotse)
"Wer Rosen schenkt, bringt Gesichter zum Leuchten.
Wer mit den Hunden schlafen geht, wacht mit Flöhen auf.
Nur schlechtes Essen macht müde.
Lebenskunst heisst auch, nicht überrascht zu sein,
wenn wir ernten, was wir gesät haben."
(Ron Fischer)
"Niemals und unter keinen Bedingungen dürfen wir verzweifeln.
zu hoffen und zu handeln, das ist unsere Pflicht im Unglück."
(Boris Leonidowitsch Pasternak)
"Da wird es hell in unserem Leben,
wo man für das Kleinste danken lernt."
(Friedrich von Bodelschwingh der Ältere)
"Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen."
(Goethe)
"Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen
Ihre eigene innere Stimme übertönt.
Und vor allem haben Sie Mut,
Ihrem eigenen Herzen und Ihrer Intuition zu folgen."
(Steve Jobs)
"Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig,
als durch ihre ursprüngliche Anlage."
(Demokrit)
"Der Liebe Gott schenke mir Geduld... und am liebsten sofort!"
"Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung.
Sie ist Gleichgewicht der Bewegung."
(Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
"Das beste Später ist jetzt."
(Paul Mommertz)
"Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist,
immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen."
(Dietrich Bonhoeffer)
"Der einzig wahre Realist ist der Visionär."
(Frederico Fellini)
"Eine neue Idee ist ein Licht, welches Dinge beleuchtet,
die, ehe das Licht darauf fiel, ohne Form für uns waren."
(Susanne K. Langer)
"Lächle, und vergiss es."
(Aus China)
"Sei dazu entschlossen,
und die Sache ist getan."
(Konfuzius)
"Jetzt sind die guten Zeiten,
nach denen wir uns in 10 Jahren zurücksehnen."
(Peter Ustinov)
"Wenn Du etwas 2 Jahre lang gemacht hast,
betrachte es sorgfältig.
Wenn Du etwas 5 Jahre lang gemacht hast,
betrachte es misstrauisch.
Wenn Du etwas 10 Jahre lang gemacht hast,
mache es anders."
(Mahatma Ghandi)
"Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen,
sondern mit den Augen die Tür zu finden."
(Ernst Werner von Siemens)
"Es sind immer die einfachsten Ideen,
die außergewöhnliche Erfolge haben."
(Leo Tolstoi)
"We cannot all do great things,
but we can do small things with great love."
(S.W.)
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
(Franz Kafka)
"Beurteile den Tag nicht nach dem was Du geerntet hast,
sondern danach was du ausgesät hast."
(Robert Louis Stevenson)
“Wenn wir in das Universum hinausblicken und erkennen,
wie viele Zufälle in Physik und Astronomie zu unserem Wohle zusammengearbeitet haben,
dann scheint es, als habe das Universum in gewissem Sinne gewusst, dass wir kommen.”
(Freenian Dyson)
Zwei Wölfe
Zwei Indianer, ein Großvater und sein Enkel, saßen zusammen und unterhielten sich.
Der Großvater meinte: "Ich habe stets das Gefühl, als würden in meinem Herzen zwei Wölfe miteinander kämpfen. Der eine dürstet nach Rache, ist zornig und wild, der andere aber ist gütig, voller Liebe
und Kraft."
Welcher der beiden Wölfe wird denn gewinnen?" Wollte der Enkel wissen.
"Der, dem ich am meisten Nahrung gebe", war die Antwort des Großvaters.
(von Sandra Ingerman aus "Die Seele schützen")
"Mach' nur einmal das, von dem andere sagen, dass du es nicht schaffst,
und Du wirst nie wieder auf deren Grenzen achten müssen."
(James R. Cook)
"Arbeite stets so, als bräuchtest Du kein Geld.
Liebe, als wärest Du nie gekränkt worden.
Tanze, als ob Dir niemand zuschauen würde.
Singe, als würde Dich niemand hören.
Lebe, als wäre es der Himmel auf Erden."
"Zwei Dinge sollten Kinder von Ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel."
(Johann Wolfgang von Goethe)
"Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen,
sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren."
(Maria Montessori)
"Die Prophezeiung des Ereignisses führt zum Ereignis der Prophezeiung"
(Paul Watzlawick)
"Der echte Name für Glück ist Zufriedenheit"
(Henri-Frederic Amiel)
"Wir sollten im Leben nicht warten, bis das Gewitter vorüber ist,
sondern lernen, im Regen zu tanzen."
(Aus Frankreich)
"Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst Du im Heute von Neuem beginnen."
(Aus Indien)
"Sorgen sollten uns zum Handeln anspornen,
anstatt uns in Depressionen zu stürzen."
(Karen Horney)
"Ohne Begeisterung geschah nicht Großes und Gutes auf der Erde."
(Johann Gottfried von Herder)
"Gras wächst nicht schneller,
wenn man daran zieht."
(Aus Afrika)
"Jeder angenehme Augenblick hat Wert für mich.
Glückseligkeit besteht nur in Augenblicken.
Ich wurde glücklich, da ich das lernte."
(Caroline Schlegel)
"Weise ist, wer auch das hört, was keinen Klang hat,
und auch das sieht, was keine Form hat."
(Aus Tibet)
"Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst,
sondern mit Hoffnung."
(Franz von Sales)
"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute,
die von ihr überzeugt sind."
(Paul Claudel)
"Vergiss nicht, dass jede schwarze Wolke
eine dem Himmel zugewandte Sonnenseite hat."
(Friedrich Wilhelm Weber)
"Mögest Du viele Stunden erleben,
in denen der Glaube Dich zu einem reichen Menschen macht."
(Aus Irland)
" Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen."
(Ingmar Bergmann)
"Alles sollte so einfach wie möglich sein. Aber nicht einfacher!"
(Albert Einstein)
"Zukunft ist kein Schicksalsschlag,
sondern die Folge der Entscheidungen,
die wir heute treffen."
(Franz Alt)
"Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten."
(Marcel Proust)
“Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit leben, den rechten Weg zu gehen.”
(Irischer Segenswunsch)
“Wenn Du erkennst, dass es Dir an nichts fehlt,
gehört Dir die ganze Welt."
(Laotse)
“Ein Tor zum Glück oder Unglück gibt es nicht;
beide kommen, wenn Du sie einlädst.”
(aus Japan)
"Die Dinge sind nie so, wie sie sind.
Sie sind immer das, was man aus ihnen macht."
(Jean Anouilh)
"Alle Dinge sind schwierig,
bevor sie einfach werden."
(Thomas Fuller)
“Auch das ist Kunst, ist Gottesgabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen,
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.”
(Goethe)
“Mögen aus jedem Samen, den Du säst, wunderschöne Blumen werden, auf dass sich die Farben der Blüten in Deinen Augen spiegeln.”
(Irischer Segenswunsch)
"Verbessere dich täglich, werde geschickter als gestern, geschickter als heute. Dies ist ein ewig währender Prozess."
(Yamamoto Tsunetomo, japanischer Samurai)
“Schau in den Himmel und Du siehst Dein Inneres.
Schau in Dein Inneres und Du wirst den Himmel entdecken.”
(aus China)
"Wir hören viel, aber wir hören erst eigentlich,
wenn wir die wirren Stimmen haben sterben lassen,
und nur noch eine spricht.
Wir sehen viel, doch sehen wir erst eigentlich,
wenn wir die wirren Lichter alle ausgeblasen haben
und nur das eine klare, große in der Seele leuchtet."
(Meister Eckhart, deutscher Mystiker, 1260-1327)
"Federn lassen und dennoch schweben – das ist das Geheimnis des Lebens”
(Hilde Domin)
“Was wäre, wenn du schliefest,
Und wenn du
In deinem Schlaf
Träumtest?
Und wenn du
In deinem Traum
Zum Himmel gelangtest
Und dort eine seltsame und
Wunderschöne Blume
Pflücktest?
Und wenn du dann
Beim Aufwachen feststelltest
Daß du die Blume
In deiner Hand hieltest?”
(Samuel Taylor Coleridge)
“Die Einfachheit ist ein wunderbares Geschenk.
Wenn du nicht bekommst, was du dir wünschst,
freue dich über das, was du hast.”
(aus Arabien)
"Wenn du helle Dinge denkst, wirst du helle Dinge an dich ziehen."
(Prentice Mulford)
"Mögest Du immer einen Freund an Deiner Seite haben, der Dir Vertrauen gibt, wenn es Dir an Licht und Kraft gebricht.
(Irischer Segenswunsch)
"Jedes Lächeln, dass Du der Welt schenkst, kehrt tausendfach zu Dir zurück."
(aus China)
"Jedes gütige Wort ist ein von einem Sonnenstrahl getroffener Tautropfen."
"Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen ebenso guten Dienst, wie derjenige, der uns den rechten Weg anzeigt."
"Empty your mind.
Be formless, shapeless.
Be water, my friend."
(Lee Jun-fan)
"Glückseligkeit ist die Erfahrung, dass man voll im Leben steht und dabei von großer Kraft durchzogen wird. Dieses Kraftgefühl macht uns verwundbar. Doch diese Verwundbarkeit macht uns reif für die
Liebe. Und die Liebe macht uns wiederum verwundbar. Ja, es ist sogar empfehlenswert, sich durch einen unerwarteten Verlust verwunden zu lassen. Ein vollendeter Krieger verfügt über umfassende
Erfahrungen mit Verlusten und Niederlagen."
(Miyamoto Musashi, 1584-1645)
"Immer in Gedanken zu lächeln, erhält dem Gesicht die Jugend."
(Frank Gelett Burgess)
"Was geschehen ist, ist vorbei und unwiederbringlich,
und der Weise hat genug zu tun mit gegenwärtigen und zukünftigen Dingen."
(Sir Francis Bacon)
"Eine starke positive Einstellung verursacht mehr Wunder als jede Wunderdroge."
(Patricia Neal)
"Wenn in dir nichts starr ist, werden sich dir die äußeren Dinge enthüllen. In der Bewegung sei wie Wasser - in der Stille wie ein Spiegel. Sei wie ein Echo in der Entgegnung."
(Tao Te King 78)
"Fange an", sagt der Meister,
"dann wirst Du lernen!"
"Ich weiß noch nicht genug",
antwortet der Schüler.
"Dann warte", sagt der Meister.
"Wie lange?", fragt der Schüler.
"Bis Du anfängst", sagt der Meister.
(Aus China)
"Was ist wertvoller, Wissen oder Phantasie?
- Es ist die Phantasie, denn das Wissen hat Grenzen."
(Albert Einstein)
"Phantasie ist alles. Sie ist die Vorschau auf die kommenden Ereignisse des Lebens."
(Albert Einstein)
“Nichts ist wirklich, außer den Vorstellungsbildern, die sich der Mensch vom Wirklichen entwirft.”
(William Blake)
"Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat."
(Marie von Ebner-Eschenbach)
“Was immer du tun kannst oder wovon du träumst - fange es an. In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie.”
(Johann Wolfgang von Goethe)
“Wir müssen zu der Veränderung werden, die wir in der Welt sehen wollen.”
(Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi, deutsch: große Seele; Gujarati Gandhi)
"Der ideale Tag wird nicht kommen. Der Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen."
(Horaz)
"Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen."
(Johann Wolfgang von Goethe)
“Je mehr du darüber redest, je mehr du darüber nachdenkst, desto weiter entfernst du dich.
Höre auf zu Reden, höre auf zu Denken, und da ist nichts, was du nicht verstehst.”
(Seng-Ts'an)
"Es gibt viele Wege zur Erleuchtung.
Sei dir stets sicher, den Pfad der Herzlichkeit zu wählen."
(Lao-Tse)
„Nur an den beiden Polen menschlicher Verbindung, dort, wo es noch keine oder keine Worte mehr gibt,
im Blick und in der Umarmung, ist eigentlich das Glück zu finden, denn nur dort ist Unbedingtheit,
Freiheit, Geheimnis und tiefe Rücksichtslosigkeit. Alles, was an Verkehr und Austausch dazwischen liegt,
ist flau und lau, ist durch Förmlichkeit und bürgerliche Übereinkunft bestimmt, bedingt und beschränkt.”
(Quelle: “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” von Thomas Mann)
"Einen glücklichen Menschen zu finden ist besser als eine Fünfpfundnote. Er ist der Inbegriff strahlender Freundlichkeit, und wenn er den Raum betritt, so scheint es, als wäre noch ein Licht
angezündet worden."
(Robert Louis Stevenson)
Mit Gott zu Mittag gegessen...
Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer sein musste. Also packte er sich einen
Rucksack voll mit einigen Limonadenflaschen und mehreren seiner Lieblings-Schokoriegel und machte sich auf die Reise.
Er lief eine ganze Weile und kam schließlich in einen kleinen Park, wo er eine Pause einlegen wollte. Er sah sich um und entdeckte eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute wie
sie vor ihr auf dem Boden nach Futter suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Flasche Limonade herausholen, als er den
hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reicht ihn der Frau. Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln!
Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Limonade an. Und sie nahm die Limonade und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig. Und
so saßen die beiden den ganzen Nachmittag lang auf dieser Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Limonade - und sprachen dabei kein Wort.
Als es langsam dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war, und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er jedoch inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der
alten Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
Zu Hause angekommen sah seine Mutter die Freude auf dem Gesicht ihres kleinen Sohnes und fragte: "Was hast Du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" Und der kleine Junge
antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!"
Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie warum
sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."
“Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.”
(Novalis, 1772-1801)
Ein Weiser streute jeden Abend um sein Haus herum Samen aus. Einer seiner Schüler, der ihn dabei beobachtete, fragte ihn eines Tages:
"Meister, warum streut ihr Samen um das Haus?"
"Um die Tiger fernzuhalten", antwortete der Weise.
Der respektvolle Schüler wagte es zu antworten:
"Aber Meister, es gibt keine Tiger in der Gegend!"
"Also ist meine Methode wirksam."
"Seitdem ich mit offenen Augen und Ohren durch dieses Land gehe, kriege ich den Mund nicht mehr zu."
(M. Hausin)
Was passierte in Montecasino?
Es geschah im frühen Mittelalter, als ein alter Kaufmann mit seinem Wagen aus der wunderschönen Stadt Venedig hinauszog. Sein Esel tat ihm gute Dienste und zog den Karren rasch voran. Nach einer
Weile erreichte er eine verengte Stelle, die zwei Karren nicht nebeneinander passieren konnten. Gerade in dem Moment kam ihm ein grobschlächtiger junger Mann auf einem zweiten Karren entgegen. Dieser
junge Mann blickte ihm grimmig in die Augen und rief: "Geh mir aus dem Wege, alter Mann, oder ich mache das Gleiche, was ich in Montecasino tat." Erschrocken und verängstigt machte der alte Mann
sogleich Platz. Nachdem der zweite Karren vorüber gezogen war, fasste sich der alte Kaufmann ein Herz und fragte schüchtern: "Was hast du denn in Montecasino getan?
"Nun", antwortete der andere, "dort bin ich auf Seite gegangen und habe Platz gemacht."
Ein Gespräch zwischen Zündholz und Kerze
Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: “Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden.”
“Oh, nein”, erschrak die Kerze, “nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern.”
Das Zündholz fragte: “Aber willst du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?”
“Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften”, flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.
“Es ist wahr”, entgegnete das Zündholz. “Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich
den Sinn meines Lebens. Ich bin dazu da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird
verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weiter tragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben ...
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voll freudiger Entschlossenheit: “Ich bitte dich, zünde mich an ...
"Derjenige, der sagt: "Es geht nicht", soll den nicht stören, der's gerade tut."
(Murphy's Gesetz, Römische Regel)
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
(David Ben Gurion)
"Ein Wunder passiert nicht gegen die Natur, sondern gegen unser Wissen von der Natur."
(Aurelius Augustinus)
"Phantasie ist alles. Sie ist die Vorschau auf die kommenden Ereignisse des Lebens."
(Albert Einstein)
“Der Mensch strebt von Natur nach oben,
wie das Wasser bergab fließt.”
(Laotse)
Wie viel wiegt das Leben?
Ein Schüler kam nach einigen Jahren der Abwesenheit zurück, um seinen weisen alten Lehrer zu sehen, und sprach mit schleppender Stimme: "Meister, das Leben liegt mir wie eine Last auf meinen
Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter dem Gewicht zusammenzubrechen."
"Mein Sohn", sagte der alte Mann mit liebevollem Lächeln, "Das Leben ist leicht wie eine Feder".
"Meister, bei aller Demut, aber hier musst du dich irren, denn ich spüre mein Leben wie eine Last von tausend Pfunden auf mir. Sag, was kann ich tun?"
"Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden", sagte der Meister immer noch liebevoll lächelnd.
"Aber..." wollte der Schüler einwenden.
Der alte Mann hob die Hand und sprach: "Dieses 'Aber', mein Sohn, wiegt alleine tausend Pfund."
"Inmitten des Wirrwars gilt es, das Einfache zu finden."
(Albert Einstein)
"Der Reifen des Rades
wird gehalten von den Speichen,
aber das Leere zwischen ihnen
ist das Sinnvolle beim Gebrauch.
Aus nassem Ton formt man Gefäße,
aber das Leere in ihnen
ermöglicht das Füllen der Krüge.
Aus Holz zimmert man Türen und Fenster,
aber das Leere in ihnen macht das Haus bewohnbar.
So ist das Sichtbare zwar von Nutzen,
doch das Wesentliche bleibt unsichtbar."
(Lao-Tse)
“Ein guter Lehrer ist der Fährmann, der Dir hilft, den Fluss zu überqueren. Woher Du kommst und wohin Du gehst: Das weißt Du selbst in Dir.”
(Zhi-Chang-Li)
“Ein Ziel ist nicht immer zum Erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen"
Li Chen-Fan („Der Kleine Drache“ = Bruce Lee), 1940-1973
„Stehe nicht auf den Füßen, sondern auf der Erde.“
„Ist Gelehrsamkeit dein Ziel, so mehre sie täglich.
Ist das Dao dein Ziel, so mindere es täglich.
Mindere Schritt für Schritt, bist du anlangst beim Nichthandeln.
Durch Nichthandeln bleibt nichts ungetan.
Mühelos nur hält man die Welt. Sobald Mühe hinzukommt,
entgleitet unhaltbar die Welt.“
(Lao Tse, Kap. 48 Dao De Jing)
“Qi benötigt immer eine nette Einladung, um irgendwo hin zu gehen, gleich wie Wasser, das sich nicht schieben oder drücken, sondern immer nur führen lässt.
Meist sind es zu hohe Erwartungen oder die Gier nach sensationellen Erfahrungen, die den Qi-Fluss blockieren.”
(Dr. C. Po Minar)
Durch tägliches Qi Gong-Training üben wir den schwierigsten aller Kung Fu-Stile: „Nei Zhu Gou Gong Fu“ = „Innerer Schweinehund-Kung Fu!“
Ein neuer Schüler fragt einmal seinen Meister: „Meister, wie lange muss ich üben bis auch ich ein Meister bin?“
Sein Lehrer antwortete: „20 Jahre.“
„Ich bin aber ein sehr fleißiger Schüler, ich werde Tag und Nacht ohne Pause trainieren. Wie lange werde ich dann brauchen?“ fragte der Schüler weiter. „40 Jahre.“, so die Antwort des
Meisters...
"Reichen die Wurzeln tief,
gedeihen die Zweige gut."
Von der Aufmerksamkeit
Nan-in war ein Zen-Meister. Seine Schüler lernten normalerweise mindestens zehn Jahre bei ihm, bevor sie selbst zum Lehrer wurden. Tenno, einer seiner Schüler, besuchte seinen Meister, nachdem er
im Anschluss an seine Lehrzeit selbst zu Lehrenden geworden war. Da es ein regnerischer Tag war, hatte Tenno Holzschuhe und einen Regenschirm bei sich. Als er zu Nan-in getreten und ihn begrüßt
hatte, sagte dieser: “Ich nehme an, dass du deine Holzschuhe im Vorraum gelassen hast. Sag mir doch, ob du deinen Regenschirm rechts oder links von den Schuhen abgestellt hast.” Tenno war verwirrt
und konnte die Frage nicht beantworten. Er erkannte, dass er nicht in der Lage war, seine Aufmerksamkeit in jedem Moment bei sich zu haben. Und so studierte er noch weitere sechs Jahr bei Meister
Nan-in.
“Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals,
in der Weißglut des Leidens an ihm,
gewinnt das Leben Form und Gestalt.”
(Viktor E. Frankl)
"Alles Gute, was geschieht,
setzt das nächste in Bewegung.”
(J. W. von Goethe)
"Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Schutzmauern,
und die Anderen bauen Windmühlen."
"Nur in einem ruhigen Teich
spiegelt sich das Licht der Sterne."
"Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen."
"Geduld bewahren,
selbst wenn es unmöglich erscheint,
das ist wahre Geduld."
Die Tänzerin Jin Xue-Jun
Nach Beendigung einer langen, gefeierten Karriere wurde die chinesische Ausnahmetänzerin Jin Xue-Jun befragt, was das Geheimnis ihrer begnadeten Tanzkunst sei und wie junge Tänzerinnen es lernen
könnten, derart schwierige Figuren und Drehungen mit solcher Anmut und Leichtigkeit auszuführen.
Jin Xue-Jun antwortete: "Wisse, Talent alleine genügt nicht. Die meisten als talentiert bezeichneten Tänzerinnen sind nicht wirklich bereit, intensiv an sich zu arbeiten. Sie ruhen sich auf ihren
Vorschusslorbeeren aus und wollen immer nur wieder neue und noch anspruchsvollere Bewegungen lernen. Ein Baum, der hoch in den Himmel wachsen und die Stürme des Lebens meistern möchte, braucht jedoch
starke Wurzeln, und ein Tänzer, der dauerhaft erfolgreich sein will, braucht ein mindestens ebenso stabiles Fundament. Mein Fundament, das mich all diese Dinge hat vollbringen lassen, war nicht
Talent und auch nicht die intensive Beschäftigung mit den vielen komplizierten Figuren und Drehungen. In all den Jahren habe ich nie aufgehört, tagein, tagaus die Basisschritte und -übungen, die
jeder Anfänger lernen muss, zu trainieren, zu trainieren und immer wieder zu trainieren. Oft wurde ich gefragt: "Wozu vergeudest du jeden Tag so viel Zeit mit diesen banalen Grundübungen, du bist
doch die große Jin Xue-Jun?" Aber lasst euch von mir sagen, egal wie gut ihr meint die Basisübungen schon zu beherrschen, man lernt selbst nach Jahren und Jahrzehnten immer noch weitere Details
dazu. Und nur diese sich immer weiter verbessernde Qualität führt schließlich zur Perfektion und zum Erfolg.
Von meinen Schülerinnen bekomme ich häufig zu hören: "Wann lernen wir endlich so zu tanzen wie du, ständig machen wir die gleichen Basisübungen?" Und jedesmal antworte ich ihnen: Ihr lernt so zu
tanzen, wenn ihr genau das tut, was ihr jetzt gerade tut. Denn ohne eine perfekte Basis, bleiben all die anderen Dinge unerreichbar. Ihr glaubt, wenn ihr komplizierte Bewegungsabläufe erlernen wollt,
ihr müsstet euch hauptsächlich mit diesen und nur noch sehr wenig mit eurer Basisarbeit beschäftigen. Ich jedoch sage euch es ist genau andersherum. Wenn ihr das versteht, und dann eure Basisarbeit
sogar noch mit derselben Ausdauer, Begeisterung und Dankbarkeit ausübt, wie ihr Neues erlernen möchtet, kommt ihr euren Zielen und der höchsten Stufe der Tanzkunst unaufhaltsam immer näher."
"Die wahre Entdeckung besteht nicht im Finden von neuen Ufern, sondern im Sehen mit neuen Augen."
(Marcel Proust)
"Je stiller Du bist, desto mehr kannst Du hören."
"Es gibt nur zwei Dinge, die beim Qi Gong wichtig sind:
das Erste ist zu beginnen, das Zweite ist fortzufahren."
"Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen."
"Herrschaft über das Denken gibt Macht über Leib und Leben."
Die Geschichte von Xue Tan
Tsin Tsing war ein berühmter Sänger im Reich Tsin. Sein Schüler Xue Tan lernte schon eine Zeit lang bei ihm.
Xue Tan glaubte, dass er alles vom Meister gelernt hatte, und obwohl seine Sangesleistung mangelhaft war,
wollte Xue Tan von seinem Meister Abschied nehmen. Sein Meister hörte davon und hielt ihn nicht zurück.
Als Xue Tan aufbrach gab Tsin Tsing ihm das Abschiedsgeleit und ein Essen im Freien am Stadtrande.
Dabei spielte Tsin Tsing ein Musikinstrument und sang ein Lied.
Der wunderbare Gesang des Künstlers erklang im Walde bis zu den Wolken, so dass die Wolken stehen blieben.
In diesem Moment erkannte Xue Tan, dass er die Kunst seines Meisters überhaupt nicht beherrschte.
Er änderte seine Gesinnung und folgte Tsin zurück, ohne nach Hause zu gehen.
Zwei Mönche und ein Lehrtext
Zwei Mönche stritten sich über einen Lehrtext. Jeder bestand darauf, dass er Recht habe, und bezeichnete die Meinung des anderen als falsch. Einer der beiden sagte: "Ich gehe zum Meister. Er soll
darüber entscheiden." Und so ging er zum Meister, dem gerade ein dritter Mönch den Kopf rasierte.
"Ehrwürdiger Meister", sagte er. "Ich hatte eben einen Streit mit meinem Bruder." Er zitierte die umstrittene Textstelle und trug ihm seine Meinung vor. "Mein Bruder dagegen behauptet, ich sei im
Irrtum." Er trug dem Meister auch die Meinung seines Bruders vor und fragte: "Meister, wer hat nun Recht, mein Bruder oder ich?"
Der Meister sagte: "Du hast Recht."
Erfreut über diese Antwort ging der Mönch zu seinem Bruder und erzählte es ihm. Dieser jedoch lief zum Meister und beschwerte sich: "Meister, das kann doch wohl nicht sein! Ich berufe mich auf den
Kommentar eines großen Lehrers und soll im Irrtum sein und er im Recht?!"
Der Meister antwortete: "Ja, du hast Recht."
Der dritte Mönch, der dem Meister gerade den Kopf rasierte, ein wahrheitsliebender Mensch, war bestürzt.
"Meister!", rief er, "ehrwürdiger Meister, wie kannst du sagen, beide haben Recht?! Entweder hat der eine Recht oder der andere."
Der Meister sah ihn lächelnd an und sagte: "Ja, auch du hast Recht."
"Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herum gehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, dass du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, dass
dein Urteil über andere all zu hart war."
"Als du auf die Welt kamst, weintest du,
und um dich herum freuten sich alle.
Lebe so, dass, wenn du diese Welt verlässt,
alle weinen und du lächelst."
"Ein guter Lehrer bleibt ein Schüler
bis an das Ende seiner Tage."
"Man kann ein Ziel am besten erreichen,
wenn man es nicht erreichen muß."
"Geduld ist ein Baum,
dessen Wurzel bitter,
dessen Frucht aber sehr süß ist."
“Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich.
Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate.
Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen.
Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten.”
"Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe."
"Willst du etwas wissen,
so frage einen Erfahrenen
und keinen Gelehrten."
"Ein Augenblick der Geduld
kann vor großem Unheil bewahren,
ein Augenblick der Ungeduld
kann ein ganzes Leben zerstören."
"Menschen, die sich lieben,
sagen sich tausend Dinge,
ohne zu sprechen."
"Jeder Moment deines Lebens kann zu einem Kunstwerk werden, wenn du ihn in Achtsamkeit zu gestalten verstehst."
"Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht, das notwendigste Werk ist stets die Liebe."
(Meister Eckehart)
"Hoffnung ist wie der Zucker im Tee: Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles."
“Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer derselbe.”
“Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für deine Sorgen - und in dieser Zeit mache ein Schläfchen.”
“Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich bald ein Singvogel darauf niederlassen.”
